Literaturkreis muss im Juni leider entfallen

Literaturkreis muss im Juni leider entfallen

Der für 28. Juni geplante Termin muss leider entfallen.
Nächster Literaturabend dann am Dienstag, 12. Juli mit dem Buch von Monika Helfer: Die Bagage.

Weitere Informationen bei Dr. Florian Ebeling unter Tel. 089 20930758 oder mail@febeling.de

Ukraine-Café an der Kreuzkirche – immer dienstags 15-18 Uhr

Ukraine-Café an der Kreuzkirche – immer dienstags 15-18 Uhr

Offener Treff für alle immer dienstags von 15-18 Uhr im Gemeindehaus und drumherum …

Die Evang.-luth. Kreuzkirche öffnet ihre Türen für die Begegnung von ukrainischen Flüchtlingen, Helfer*innen und Nachbar*innen aus Schwabing-West.

Immer dienstags von 15-18 Uhr ist Zeit für Kennenlernen, Austausch, Kaffee und Kuchen, Beratung und Vermittlung von Kontakten. Für Kinder gibt es Spielangebote

Es werden auch Dolmetscher*innen anwesend sein, um den sprachlichen Kontakt zu erleichtern.

Herzlich Willkommen!

Ökumen. Schuttberg-Gottesdienst am 6. Mai um 20.30 Uhr

Ökumen. Schuttberg-Gottesdienst am 6. Mai um 20.30 Uhr

In Erinnerung an das Kriegsende am 8. Mai 1945 und als Gebet um Frieden und Versöhnung laden wir herzlich ein zum ökumenischen Schuttberg-Gottesdienst gemeinsam mit den Pfarreien St. Sebastian und St. Joseph. Der Gottesdienst findet an drei Gedenkstationen im Luitpoldpark statt und endet am Schuttberg selbst, einem der drei Schuttabladeplätze der Trümmer Münchens.

Freitag, 6. Mai, 20.30 Uhr, Treffpunkt am Obelisk im Luitpoldpark

Konfis in der Kreuzkirche: Gott und das Leid

Konfis in der Kreuzkirche: Gott und das Leid

Konfis über das Leid

In den letzten beiden Konfieinheiten ging es um das Thema Gott und das Leid und Kirche in Krisengebieten. In dem Samstagskurs haben die Jugendlichen zwei Texte und einen Film erarbeitet:

Gott und das Leid

Eine Geschichte, die von Leid, Enttäuschung, Angst und Not handelt

24. Februar 2022/Tag 1

Während ich mir verschlaen einen Kaffee aufsetze, schalte ich das Rradio ein. Mir vergeht schlagartig der Appetit, als ich höre, dass russische Trupen in die Ukraine einmarschiert sind.

25. Februar 2022/Tag 2

Ich weiß nicht, was ich tun soll. Muss ich meine Familie in Sicherheit bringen? Muss ich fliehen? Ich weiß nur, dass ich auf den schlimmsten Fall gefasst sein muss.

26. Februar 2022/Tag 3

Nachbarn von uns sind heute Morgen richtung polnische Grenze aufgebrochen. Immer mehr Freunde und Bekannte überlegen, zu fliehen. Sollen wir ihnen folgen? Gestresst packe ich eine Notfalltasche.

27. Februar 2022/Tag 4

Ruckartig werde ich durch eine gewaltige Explosion aus dem Schlaf gerissen. Meine Tochter weint. Ich versche sie zu beruhigen, obwohl ich selber nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Mein Herz rast. Ich atme tief durch, um mich selbst zu beruhigen. Mein Mann kommt ins Zimmer gestürmt. Ich nehme meine schluchzende Tochter auf den Arm und spüre, dass ihr Herz so schnell schlägt wie meines. Uns wird klar, dass wir nicht länger warten können. Wir müssen weg, in Sicherheit. Eine Gänsehaut überzieht meinen Körper. Aber wie sollen wir fliehen – und wohi?

Die Züge sind so voll, dass kaum noch jemand Platz hat, während die russischen Soldaten immer näher an Kiew heranrücken. Nur mit dem Nötigsten im Koffre und meiner Tochter auf dem Arm schaffen wir es noch, uns inden Gang zu quetschen. Ich spüre die angsterfüllte Stimmung, doch wir haben es geschafft und nähern uns dem Westen. Es ist schon spät udn ich versuche trotz der angespannten Lage einzuschlafen.

28. Februar 2022/Tag 5

Als ich aufwache, ist es 6 Uhr morgens. Nur noch wenige Kilometer bis zur polnischen Grenze. Mein Mann ist schon wach. Er schaut mich besorgt an und will mit mir reden. Er sagt, er kann dem Leid nicht zusehen, ohne etwas daegen zu tun. Er will unser land verteidigen. Er will kämpfen. Ich breche in Tränen aus. Es ist eine schwere Entscheidung. Bein nächsten Halt (nun sind wir schon an der Grenze) verlässt er mit anderen Männern, die auch zum Militär wollen, den Zug. Jetzt bin ich allein auf mich gestelt. Meine Tochter will wissen, wann wir wieder nach Hause gehen. Mit einem Kloß im Hals sage ich nu, dass sie sich keine Sorgen machen muss.

1. Mär 2022/Tag 6

Jetzt bin ich endlich über die Grenze in Sicherheit. Ich weine gleichzeitig vor Erschöpfung und Erleichterung. Im selben Moment frage ich mich, ob ich mich in dieser Situation überhaupt freuen darf. Ich stehe nun vor einer ausschlaggebenden Entscheidung. Wohin jetzt? Ich beschließe mich nach Deutschland zu gehen. Ein Bus bringt mich nach München.

2. März 2022/Tag 7

Angekommen in München werden wir im Lusiengymnasium untergebracht. Ich bin von der Hilfsbereitschafft überwältigt. Wir werden mit wärmenden Essen und Decken versorgt. Ich dankeGott, dass wir gerettet sind, endlich in Sicherheit. Aber durch die Nachrichten erfahre ich, dass meine Heimatstadt zerstört wird. Mein Zuhause! Ich fühle mich schlecht, wenn ich daran denke, dass mein Mann im Krieg kämpft während ich hier in Sicherheit bin. Ich versuche mit meiner Familie und meinen Freunden Kontakt aufzunehmen. Währenddessen beschäftigt mich der Gedanke: Warum lässt Gott so viel Leid zu, warum kann Gott das alles nicht stoppen? Warum müssen so viele unschuldige Menschen sterben? Ich sitze nachdenklich auf einem provisorischem Feldbett. Doch es gibt auch Lichtblicke: Meine dreijährige Tochter freundet sich mit Gleichaltrigen an und spielt mit ihnen.

Katastrophen und Leid

Leid ist die folge von Katastrophen. Katastrophen und Leid sind immer schmerzhaft. Es gibt viele verschiedene Arten von Leid, wie z. b. Hunger, Krankheit, etc. Leid kann z. B. durch Katastrophen entstehen, wenn z. B. ein Tornado dein haus zerstört leidest du auch weil dir viel wichtiges genommen wurde und du kein zu Haus mehr hast das dich schützt. Leid zeigt sich manchmal als Scmerz, Sorgen und Angst. Katastrophen können immer, überall und jedem passieren, z. B. Autounfälle.

 

Wie gehen wir mit Leid um? Ein Kurzfilm

Friedensweg zum Ostermontag, 18.04. um 10 Uhr

Friedensweg zum Ostermontag, 18.04. um 10 Uhr

Zum Ostermarsch auf andere Art lädt die Kreuzkirche am Ostermontag ein. Auf einem Rundweg im Quartier wechseln sich kurze Impulse an Stationen des früheren Kasernengeländes im benachbarten Oberwiesenfeld mit österlichen Bläserklängen des Posaunenchors St. Markus ab. Beginn und Ende ist im Innenhof der Kreuzkirche.

Stationen sind:
Innenhof Kreuzkirche – Nordbad/Stadtarchiv – Garnisonkirche St. Barbara – Ackermannbogen – Innenhof Kreuzkirche

Wichtige Hinweise:

– Dauer ca. 90 Minuten.
– Unterwegs gibt es keine Sitzgelegenheiten!
– Bei Regen, Schnee oder Sturm entfällt der Friedensweg am Ostermontag ersatzlos!
– Kurzfristige Informationen sind erhältlich bei Pfarrerin Elke Wewetzer, Telefon 089-300079-27.

Ihre Pfarrerin Elke Wewetzer

Ich will euch trösten – Konzert zum Karfreitag

Ich will euch trösten – Konzert zum Karfreitag

Karfreitag, 15. April 2022, 15:00 Uhr
im Albert-Lempp-Saal (Gemeindehaus)

3. Saisonkonzert von Svapinga Consort

„Ich will Euch trösten“
Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op.45
Bearbeitung für Klavier zu vier Händen

Auf einem Original-Blüthner Hammerflügel spielen
Prof. Christine Schornsheim und Sofya Gandilyan

Karten: 25€ / 15€ erm. Vorbestellung unter info@svapingaconsort.com oder an der Kasse
(Ukrainische Flüchtlinge mit Nachweis erhalten freien Eintritt.)