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Grüß Gott auf den Internetseiten der Kreuzkirche München Editorial Das
Krippenspiel, das die Kreuzkirchen-Kinder an Weihnachten zur Aufführung
bringen, erinnert mich an das Krippenspiel, in dem ich selbst vor vielen Jahrzehnten
in meiner Jugendzeit mitgewirkt habe und welches zeigt, dass auch damals
schon Krippenspiel eine große Angelegenheit für die Mitwirkenden war. In
unserem Krippenspiel gab man mir leider keine schauspielerische Rolle –
keiner fand mich hinreichend bühnenbegabt –, dafür aber wurde mir eine
andere, sehr verantwortungsvolle Aufgabe übertragen, nämlich die des
Bühnenbildners. Ich bekam einen echten Futtertrog zur Verfügung gestellt, der
einer Krippe ungeheuer ähnlich sah. Ich kriegte auch echtes Stroh in
beliebiger Menge und zwei wunderschöne Spielzeughunde auf Rädern, die als
Tiere der Hirten dienen mussten. Und dann spendete meine Oma einen alten,
riesengroßen dunkelgrünen Samtvorhang, mit dessen Hilfe ich eine
hochromantische Landschaft herzaubern konnte. Unser
Krippenspiel versprach ein großartiger Bühnenerfolg zu werden. Da geschah es
einen Tag vor der Aufführung, dass sich unsere Hauptdarstellerin, die die
Maria zu spielen hatte, erkältete. Sie war zwar noch fähig, ihre Texte zu
sprechen, aber sie konnte keinen Ton mehr singen – und es gab viele
Gesangsnummern für sie. Und dann kriegte ich doch noch eine Bühnenrolle: Ich
durfte mich hinter den Kulissen verstecken und sämtliche Musiknummern der
Maria singen. Maria auf der Bühne machte nur synchron alle Mundbewegungen mit
– und angeblich hat keiner aus dem Publikum unsere Notlösung bemerkt. Das war
mein erster und bisher einziger Erfolg als Theatersängerin. Ihnen
eine frohe Weihnachtszeit! Ihre
Helga Hofstetter Herzlichen
Dank für Ihre Unterstützung Allein
dadurch, dass Sie da sind, unterstützen Sie Ihre evangelische Kirchengemeinde
und tragen dazu bei, dass der Name Kreuzkirche für eine aufgeschlossene und
engagierte Gemeinde steht. Kirchenvorstand und Mitarbeitende der
Kirchengemeinde wissen, dass das nicht selbstverständlich ist. Sie könnten
sich auch anders entscheiden. Herzlichen
Dank dafür, dass sie das nicht tun. Ehren-
und hauptamtlich Mitarbeitende sind so in der Lage, ein großes Angebot für die Menschen in
Schwabing bereithalten zu können. Kinderkreuzkirche und Jugendkeller kümmern
sich um die junge Generation, kulturelle Angebote und Bildungsveranstaltungen
halten kritische Zeitgenossenschaft wach. Der Weihnachtsbasar ist die
Grundlage, um Menschen hier bei uns und in der weiten Welt zu unterstützen,
denen das Nötigste zum Leben fehlt. Die Bücherei ist eine feste Größe im
Stadtviertel und Anlaufstelle für Jung und Alt. Im Chor bringen Menschen ihre
musikalische Gabe ein, um durch die Mitgestaltung von Gottesdiensten anderen
gutzutun. Die Mitarbeitenden der Nachbarschaftshilfe des Diakonievereins
halten Kontakt zu Menschen, die Begleitung wollen. Und dann sind da
diejenigen, die sich um Senioren und Tagesfahrten und Reisen kümmern,
Gottesdienste mit vorbereiten und durchführen und zahlreichen
Gemeindeveranstaltungen Leben einhauchen durch gute Ideen und tatkräftige
Unterstützung. Und am Ende jeder gelungenen Veranstaltung (andere gibt es in
der Kreuzkirche ja nicht) muss der Hausmeister nicht alleine aufräumen. Darum
auch herzlichen Dank an alle, die uns mit Spenden unterstützen. Aus den
Geldern, die die Kirchengemeinde aus Kirchensteuern erhält, wäre das alles
nicht möglich. Ihr
Pfarrer Wolfgang Bomblies |
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